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Interview: Das Einmaleins unserer Konzeptprojekte

Bevor unsere Kunden in die Projektumsetzung mit unserer CPQ-Lösung CAS Configurator Merlin gehen, haben Sie die Möglichkeit, vorab ein Konzeptprojekt mit uns durchzuführen. Wie solch ein Konzeptprojekt genau abläuft und welchen Mehrwert es bringt, erklärt Sebastian Kaupp aus dem Consulting-Team von CAS Merlin.

1. Wie können Konzeptprojekte dabei helfen, CPQ-Projekte von Anfang an erfolgreich durchzuführen?

"Durch Konzeptprojekte lernen unsere Kunden uns als Partner und unsere CPQ-Lösung besser kennen – sie erhalten eine klare Vorstellung über die Umsetzungsmöglichkeiten ihrer Anforderungen und die dazugehörigen Aufwände. Damit greifen unsere Kunden auf eine ausgereifte Entscheidungsgrundlage zurück. In den Konzeptprojekten lernen wir ihre Probleme und Anforderungen ganz genau kennen. Zusammen erarbeiten wir die Grundlage für eine passgenaue CPQ-Lösung. Ein weiterer großer Mehrwert ist der CPQ-Prototyp, den wir zusammen entwickeln. Schon vor Projektbeginn kann der interne Vertrieb die Software testen. Das gesamte Projekt wird greifbarer und unsere Kunden erhalten mehr Gewissheit über den Projektverlauf. Wir bereiten die Projektphase gemeinsam mit dem Kunden optimal vor."

 

2. Wie kann man sich den Ablauf eines solchen Konzeptprojekt vorstellen?

"Das Konzeptprojekt beginnt mit einem Kickoff, in dem wir die Herausforderungen des Kunden analysieren und die Agenda für die folgenden Wochen abstimmen. Im nächsten Schritt stellen wir in agiler Zusammenarbeit einen Projektplan auf. Im Zwei-Wochen-Rhythmus präsentieren und besprechen wir die Zwischenergebnisse.

Im Gesamten dauert ein Konzeptprojekt in der Regel zwischen zwei und drei Monaten. In dieser Zeit erarbeiten wir die projektspezifischen Anpassungen und diskutieren verschiedene Lösungswege. Manchmal schlagen wir dann einen ganz anderen Weg ein, als zu Beginn gedacht – einen besseren Weg, der durch gemeinsames Arbeiten erst entstehen konnte.

Das Ergebnis: Unsere Kunden halten letztlich ein fertiges Konzept mit definierten Anpassungen, einer Schnittstellenbeschreibung und konkreten Aufwandsabschätzungen in den Händen.  Hinzu kommt der ausgereifte CPQ-Prototyp, der die Produktwelt des Kunden in einer schlanken Version abbildet."

 

3. Welche konkreten Inhalte werden in den Konzeptprojekten behandelt?

"Unsere Konzeptprojekte bauen auf drei Säule auf. Je nach Kundenbedürfnis werden unterschiedliche Säulen in unterschiedlicher Intensität genutzt. Wir empfehlen aber auf jeden Fall die Erarbeitung von Säule eins und zwei.

In Säule 1, der Struktur, beschäftigen wir uns mit dem Regelwerk und der Modellierung der Produktstruktur unseres Kunden. Dabei schauen wir uns ganz genau an, wie wir die Produkte und Varianten optimal im Konfigurator abbilden können.

In Säule 2, der IT, beleuchten und analysieren wir die Prozesse und untersuchen, welche Schnittstellen zu welchen Drittsystemen notwendig sind. Wir machen uns ein Bild davon, wie die Integration erfolgen kann und welche projektspezifischen Anpassungen am Konfigurator nötig sind.

In der letzten Säule, der User Experience, erarbeiten wir das Look and Feel der Benutzeroberfläche für den Vertrieb. Möchte der Kunde sein Corporate Design integrieren? Welche Elemente müssen eingebettet werden, um eine ansprechende und intuitive Oberfläche zu kreieren? Soll ein Online-Konfigurator in die firmeneigene Webseite integriert werden?"

 

4. Wer sollte das Konzeptprojekt von Kundenseite aus begleiten?

"Wir empfehlen die Zusammenstellung eines Kernteams, das aus ca. 2-3 Personen besteht. Zum einen ist es hilfreich, einen Ansprechpartner im Team zu haben, der sich mit dem Angebotsprozess sehr gut auskennt. Zum anderen ist es wichtig, z.B. einen Produktmanager an Board zu haben, der die Produktstrukturen kennt und weiß, wie diese in der CPQ-Lösung abgebildet werden sollen. Ein umfassendes Varianten-Know-how ist hier essentiell. Und nicht zu vergessen: der Key-User – die Person, die die Anwendung letztendlich nutzt. Das ist zum einen wichtig für die interne Akzeptanz der neuen CPQ-Lösung und zum anderen, um wertvolles Feedback einzuholen."

 

5. Wie können die Ergebnisse des Konzeptprojekts dann genutzt werden?

"Die Ergebnisse sind optimal für den erfolgreichen Start in die Projektphase. Der Prototyp wird nun Stück für Stück ausgebaut und stellt damit die Basis für die gesamte CPQ-Lösung dar. Die Schnittstellenbeschreibung, das Konzept für die Datenstruktur und das Wissen zu Prozessen fließt direkt in die Umsetzung ein. Sowohl wir als Partner als auch unser Kunde, haben jetzt einen genauen Überblick über das gemeinsame Projekt."

 

Vielen Dank für das Interview!

Wann startet Ihr Konzeptprojekt?

Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Anwendungsfall

Haben Sie Fragen oder wünschen weitere Informationen zu unserer CPQ-Lösung? Gerne sind wir für Sie da und begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrer Erfolgsgeschichte mit CAS Configurator Merlin.

Verena Scheurer
Sales Consultant
+49 721 9638-901