So gelingt das Konfiguratorprojekt

Mit der zunehmenden Komplexität der auf dem Markt verfügbaren Produkte wächst auch die Nachfrage an intelligenten Assistenten. Diese unterstützen z.B. Vertriebsmitarbeiter dabei, trotz der gewachsenen Komplexität schnell und einfach das gewünschte Produkt zusammenzustellen und dem Kunden in Form eines ansprechenden Angebots zu präsentieren. Leistungsstarke und moderne Produktkonfiguratoren verfügen über die notwendigen Features, um als Assistenzsystem zu fungieren. Solche Features können beispielsweise smarte Recommendersysteme sein, die basierend auf Datenanalysen passgenaue Konfigurationsvarianten vorschlagen und so den Prozess wesentlich verschlanken.

Die Einführung einer solchen Softwarelösung ist aufwendig und will gut geplant sein. Wie können Unternehmen also sichergehen, dass ihr Konfiguratorprojekt einen nachhaltigen Nutzen generiert? Welche Vorgehensweise hat sich im Rahmen unserer 30-jährigen Erfahrung bewährt und welche Trends sollten Unternehmen dabei auf jeden Fall im Blick behalten?


Exklusives Experteninterview

Um diesen Fragen nachzugehen, hat die Fachzeitschrift DIGITAL ENGINEERING führende Experten aus der Konfigurations- und CPQ-Branche interviewt. In der daraus entstandenen dreiteiligen Serie steht Ihnen Lukas Platzek, Projektleiter aus dem Bereich Großprojekte, Rede und Antwort zu spannenden Fragen rund um den Einsatz eines Prodktkonfigurators.

Für die erste Frage starten wir ganz zu Beginn eines jeden Konfiguratorprojekts: Der Einführungsphase. In dieser Phase werden die Weichen für den zukünftigen Verlauf des Projekts gestellt und wichtige Vorbereitungen getroffen.

Der Aufbau eines Produktkonfigurators ist meist sehr komplex. Wie sollte der Anwender bei der Einführung vorgehen?

"Wir empfehlen besonders bei komplexen Projekten nach dem Prinzip der Modularisierung vorzugehen. Dieses Prinzip besagt, dass wir ein Problem in kleinere, einfach lösbare Komponenten zerlegen und diese nach und nach angehen. Auf diese Weise nähern wir uns der finalen Lösung schrittweise und machen uns zudem noch einen psychologischen Effekt zu Nutze - aufgeteilt in kleinere Pakete wirkt die komplexe Problemstellung gleich gar nicht mehr so überwältigend.

Die Analyse der Produktwelt ist dabei der erste, wichtige Schritt. Gemeinsam mit unserem Kunden verschaffen wir uns einen Überblick darüber, welche Produktbestandteile, Abhängigkeiten und unternehmensspezifischen Besonderheiten vorliegen. Interessanter Nebeneffekt: Dadurch gewinnen die Anwender nicht selten ein erweitertes Verständnis ihrer eigenen Produktwelt. Wir legen viel Wert auf eine klar und verständlich strukturierte Modellierung und empfehlen, diese Phase der Einführung nicht zu unterschätzen. Der Anwender muss sich später jederzeit in der eigenen Regelwelt zurechtfinden und die hinterlegten Regeln nachvollziehen können. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Anwender das Regelwerk ihres Konfigurators sowohl nachvollziehen, als auch anpassen und warten können."

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Konfiguratorprojekte mit Merlin

Um eine erfolgreiche Modellierungsphase zu gewährleisten, bieten wir unterschiedliche Unterstützungsoptionen an. Von Modellierungswokshops über Events zum Austausch von Best-Practices mit anderen Modellierern bis hin zur kompletten Übernahme der Modellierung Ihres Regelwerks – gemeinsam finden wir den individuell für Sie passenden Ansatz.

Lesen Sie jetzt unser Whitepaper, um mehr über unser Vorgehen bei der Einführung eines Produktkonfigurators zu erfahren:

Whitepaper Konfiguratoreinführung